Auffällige Gebote finden: wo der Klickpreis aus dem Rahmen fällt
Einzelne Keywords ziehen still das Budget. Wie Sie Ausreißer beim Klickpreis erkennen und unterscheiden, welche davon ihr Geld wert sind.
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Der Durchschnitt verbirgt die Ausreißer
Eine Kampagne hat einen durchschnittlichen Klickpreis, und der sieht meistens vernünftig aus. Er entsteht aber aus vielen Keywords, und einzelne darunter können ein Vielfaches kosten.
Weil sie nur ein kleiner Teil der Keywords sind, ziehen sie den Durchschnitt kaum nach oben. Am Budget zehren sie trotzdem überproportional. Auf Kampagnenebene ist das unsichtbar, und genau deshalb überleben solche Keywords oft monatelang.
Teuer ist nicht automatisch schlecht
Ein hoher Klickpreis ist für sich genommen keine Diagnose. Umkämpfte Begriffe mit hoher Kaufabsicht sind teuer und können sich trotzdem rechnen, wenn die Conversion stimmt.
Die Frage ist deshalb nie „was kostet der Klick“, sondern „was kostet der Verkauf“. Ein Keyword mit doppeltem Klickpreis und dreifacher Conversion ist das bessere Keyword, und wer nur auf den Klickpreis optimiert, schaltet es ab.
Die Muster, die sich zu prüfen lohnen
Drei Konstellationen kommen immer wieder vor und haben jeweils eine klare Konsequenz. Nützlich ist, sie in dieser Reihenfolge durchzugehen, weil die erste schnell Geld spart und die letzte am meisten davon betrifft.
In allen drei Fällen gilt dieselbe Vorsicht wie beim Suchbegriffsbericht. Bei kleinen Klickzahlen ist der Unterschied zwischen Muster und Zufall nicht zu erkennen. Ein Keyword mit drei Klicks gehört in keine der Listen.
- Hoher Klickpreis, keine Verkäufe: der eindeutige Fall. Gebot senken oder ausschließen.
- Hoher Klickpreis, gute Conversion: läuft richtig. Hier lohnt eher, das Gebot zu halten als es zu senken.
- Niedriger Klickpreis, viele Klicks, keine Verkäufe: unauffällig je Klick, in Summe oft der größte Posten. Die Ausreißer nach unten sind es wert, mit betrachtet zu werden.
Häufige Fragen
Was ist ein guter Klickpreis bei Amazon?
Das hängt an Kategorie und Wettbewerb, weshalb fremde Richtwerte wenig helfen. Aussagekräftig ist das Verhältnis von Klickpreis zu Conversion, also was ein Verkauf kostet, nicht was ein Klick kostet.
Soll ich Gebote pauschal senken, wenn der ACOS steigt?
Selten. Pauschale Senkungen treffen die funktionierenden Keywords genauso wie die schlechten und kosten Sichtbarkeit dort, wo sie sich rechnet. Zielführender ist, die Ausreißer einzeln zu behandeln.
Selbst fragen oder fertig nutzen?
Alle Werkzeuge dieser Auswertung sind enthalten. Fragen Sie Ihren Assistenten:
Fordere einen Keyword-Bericht der letzten 30 Tage an und zeig mir Keywords, deren Klickpreis deutlich über dem Durchschnitt ihrer Kampagne liegt.
Ein hoher Klickpreis ist nur dann ein Problem, wenn das Ergebnis ihn nicht rechtfertigt. Der Vergleich muss beides enthalten.
Die Skill „Auffällige Gebote finden“ ist hinterlegt und fragt in einem Schritt.
Setzt den Klickpreis ins Verhältnis zum Ergebnis und trennt teure Keywords, die sich lohnen, von teuren, die es nicht tun.